Rennradrunde „Kakerbeck“ und nochmals Graveln „Ronolulu“, 21. November 2021

Sechs Graveler, fünf Roadbiker und noch vier versprengte Offroadfahrer starten heute in Zeven.

Rainer hat für die Zevener Rennradpiloten eine 62-Kilometer-Runde über Kakerbeck geplant (lila), die moderat abgespult wird. Zum Ende begegnet der Gruppe ein Quartett von Offroad-Radlern, das in Zeven offensichtlich versprengt gestartet ist.

Den offiziellen Gravelstart an der Eisdiele begehen indes fünf PilotInnen, die mit dem Modderrad zunächst über den Heinberg klettern (rot). In einer Reha-Schlaufe in Richtung Bremen steigen sie über die Autobahn und schottern danach über den Borcheler Weg in den Luher Forst. Indes steht nicht nur bei einigen Roadbikern sondern auch bei den Gravelfreunden heute die Einweihung von neuen Schmutzfängern auf dem Programm.

Wer mit der Montage seines Mud Guards nicht ganz zu Rande kommt, der konnte sich bislang auf einen Joachim stützen. Heute kommen die praktisch erprobten Ratschläge von Rainer oder die schnellen Schrauberfinger von Markus zum tragen. Wenn mein Rucksack dann auch noch das passende Werkzeug hergibt, dann steht der unmittelbaren Problemlösung nichts mehr im Wege.

Auch nach dem Drehpunkt-Foto am Ronolulu geht es dann auf öffentlichen Wegen hoffentlich im kontinentalen Rechtsverkehr weiter oder fast ins Auge. Retour reiten wir durch die Luhe über den Pfahlsberg zurück zum Borcheler Katternsteert, queren erneut Hesedorf und schwenken unmittelbar vor der Autobahn ihrem Verlauf in Richtung Hamburg folgend ein. An der Mehde-Aue wird einmal mehr der bauliche Aufwand deutlich, der für eine Verbreiterung der Bundesautobahn A1 bewerkstelligt wurde und der geländerfreien, schmalen Stahlbetonplanke für Fußgänger und Radfahrer. In Burg Elsdorf nutzen wir dann die für LKW und Silierwagen errichtete üppige Unterquerung und lassen uns cyclocross-tauglich wie wir sind nicht von einer Eisenbahntrasse und einer ortsumgehenden Autobahnanschlussstraße aufhalten. Über den Molkereipfad rollen wir ins Dorf und verlassen die Landesstraße noch vor Wistedt. Zum guten Abschluss nehmen wir anstelle Brakewegs gerne den Trial, der uns entlang dem Regenrückhaltebecken Wiesenweg in die Ahe führt. Noch ein kleiner Schlenker am Spielplatz hinter der Kirche vorbei und schon haben wir die Kaffeetanke erreicht. Zwar verzichtet Henrik zur Vorbeugung von TV-Folgen auf den entspannenden Trunk, aber die sanfte Sonntagsruh, die steht uns nun allen zu.