Samstag, März 25, 2017
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SV Todtglüsingen, RTF "Todtglüsinger Runde", 15. Juni 2014, (45-75-) 112 (-151) km

3 120 steadyHallo zusammen
Ein kleiner Bericht von der RTF in Todtglüsingen

Hier zunächst die Kurzform
Ja, es war geil
Ja, es war schnell und
Ja, Bernd ist auch ein Mensch.

 

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Damit wäre beinahe schon alles gesagt...

...und nun die etwas längere Form:

9 Zevener begaben sich auf die Strecke. Zunächst fuhren wir in Doppelreihe und es lief gut. Kurz vor der 2. Kontrollstation ging es dann über in Reihe (oder auch Kampflinie genannt). Von da an lief es besser. Leider verloren wir Volker kurz vor der Kontrollstelle / Wegeteilung. Volker wollte sich nämlich zunächst an die 70 er Runde heranwagen. Volker: Entschuldigung. Das mit dem Zusammenbleiben müssen wir noch besser üben. Bis zur Kontrollstelle 3 wurden wir dann richtig schnell. Das hohe Tempo forderte dann aber bei dem einen oder anderen seinen Tribut. Wie gesagt: Bernd ist auch nur menschlich. Wir kamen dann zu acht in Doppelreihe ins Ziel. Der leckere Kuchen bzw. die Würstchen schmecken anschließend ausgezeichnet.

2 480 readyAch ja: wir hatten einen 35 er Schnitt und von der 2. zur 3. Kontrolle dann einen 37 er.

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... und nun noch eine längere Version, die sich aber auf den Anfang beschränkt:

 Das laue Sommerwetter des Samstags hatte so nett zum Grillen eingeladen, dass es am Abend schon deutlich später werden konnte und auch wurde. Am Sonntagmorgen, um 8.00 Uhr bin ich noch grauenhaft müde, aber es geht kein Weg daran vorbei, heute muss auch ich mit den anderen in den RTF-Zug einsteigen.

 Rainer und Joachim haben nach mageren „Verkehrsdaten" zu den letzten Tourenbeteiligungen einen deutlichen Aufruf zur Team-Arbeit und Team-Verpflegung getätigt: „Wir starten zusammen, wir fahren zusammen und wir kommen gemeinsam ins Ziel!"

7 480 control3 Nun also raus aus den Federn, kurz Gefrühstückt, ein zweites Mal kurz frisch machen und immer noch ganz schön müde. „Nee, auch wenn es eine relativ kurze Anfahrt ist, heute drück' ich mich um die Anfahrt mit dem Fahrrad." Als recht früher Vogel treffe ich um kurz nach neun in Todtglüsingen ein.

 Sogleich begegne ich einem wackeren Mitstreiter, der völlig frisch aussieht, obgleich er unmittelbar vom Ende seiner Nachtarbeitsschicht hier eintrifft. Ich trotte also hinüber auf die andere Straßenseite, um mir in den heiligen Hallen des Vereins meine Startnummer abzuholen. „1, 2, 3! 123, - wenn dass kein gutes Omen ist!" Guter Dinge steige ich die Treppe hinauf zum Bistro und genieße dort einen richtigen Pott kräftigen Kaffee, - „ist lecker und tut gut!" Von hier oben habe ich alles gut im Blick, nicht nur den Kaffee und die Brötchen, sondern aus das Geschehen auf dem Vorplatz. So entgeht es mir nicht, dass die nächsten zwei meiner Mitstreiter zur Anmeldung schreiten.

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Als ich wieder unten bin, geht es Schlag auf Schlag, „,moin, halt mal eben mein Rad fest" und „wo ist denn die Anmeldung?". So sind es insgesamt acht Zevener Racer in HANSA-Farben und einer, der noch satt im „Alpentraum" steckt. Ruck, zuck sind alle mit ihren Startnummern versorgt, haben ihre Bikes bestückt und finden sogar noch Zeit für ein spontanes olympisches Foto, geschossen von einem olympischen Fotografen, der uns sein Ross zu Füßen legt. Danach geht es hinaus auf die Strecke und zwar zunächst in den Süden und dann mit einer satten Ost-Schlaufe in die leichten Profile der Lüneburger Heide. Die Beteiligung an der RTF leidet zwar ein wenig am parallelen Mega-Event in Bad Oldesloe, aber so ist es auch angenehm. Dennoch ist der blockweise Start ein Garant für eine geschmeidige Integration in den übrigen Straßenverkehr. Es braucht nur wenige hundert Meter bis das Zevener Feld im Startgewusel zueinander findet und diesen Block nun in einer Zweierreihe anführt. Auch wenn aus unserem Gefolge nach einiger Zeit die Gruppe der Este-River-Boys ausbricht, lässt dies die Stimmung nicht trüben: „Der Zug rollt weiter!“ und der Rest vom Block folgt uns einvernehmlich weiter. Auch wenn es dann just so gut rollt, fahren wir wie vorangekündigt jede und damit auch diese Verpflegung an. Wir lassen mache hastige Seele vorbeiziehen und finden die Ruhe für leckeren Ronsinenstuten. Ohne grobe Hast nehmen wir auch noch einen Becher vom erfrischenden Trunk, der uns dargereicht wird. Wir bestaunen das effiziente Alt-Bechersammelrohr, das Dank seines deutlichen Hinweisschildes keinesfalls unbeachtet bleibt. ...

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