Sylvestertour 2013 mit dem MTB in den Harburger Bergen

Wieder einmal ist es soweit: Oliver hat erneut zu einer Sylvester-Tour in die Harburger Berge eingeladen. Pünktlich um 10.00 Uhr gehen in Rosengarten die kühnen Pedalritter auf ihren MTBs an den Start. Der Beginn dieses ehrwürdigen Spektakels erfolgt auch im Finale des Jahres 2013 unter hoheitlicher Aufsicht. Verheißungswohl sprießt am Wegesrand der junge Farn und die schwache Sylvestersonne lockt die mutigen Ritter hinaus in den Wald – zum Fahren!
 Schnee- und frostfrei, bei einer milden Vier auf dem Quecksilber laden die spärlichen Sonnenstrahlen zum Ritt im Wald. Die Pfade sind nicht nass, aber auch nicht gänzlich trocken und somit ideal für diese Tour.

  Die üppigen Festtage haben den Rittern so einiges an Schwungmasse verliehen, dass ihnen die Anstiege Beschwer bereiten, aber die Abfahrten wohl gelingen.

 Jenseits der Kutschenwege laden die Pfade in den Laub- und Nadelwäldern der nördlichsten Nordheide zum wahrhaften Abenteuer. Allen voran reitet der Knappe Hermann vom Traubenkelch. Sein wildes Treiben bedarf immer wieder der zähmenden Einwirkung durch den sonnenbrauen Gerrit vom Milchbart. Von all dem unbeirrt längt Ritter Tomas mit sicherem Blick längst die nächsten Buchenmeter ab, während Hermann von der Molke noch beschwerlich in der Butter stampft.

  Die Stille des Waldes und die klare Luft machen die Rittergruppe unüberhörbar für jeden Wanderer, der sich in ihr Revier wagt. Heute, am letzen Tag anno 2013, sind die Ritter zu allem entschlossen. Noch ein letztes Mal in diesem Jahr legen sie sich ordentlich ins Zeug. Denn nur auf diese Weise erlangen sie die große Ehre, als die wahrhaft Starken über die Schwelle der Jahre zu treten.

 Begleitet von den blauen Reitern mit den Gewändern der Rossschmiede gallopieren unsere hanseatischen Ritter über die Hügel der Schwarzen Berge. Dabei kommt der linksdrehende Ritter Udo sogar in rasante Rotation, die ihn aus dem Ritt heraus vom Ross wirft, aber unversehrt wieder in den Sattel steigen lässt. Zahn um Zahn ziehen die Ketten der Ritter ihre Kreise und so werden Stock und Stein unermüdlich überwunden.

 Ihm voran rackern der zeitreisende Ritter Joachim vom Mittelstand und die bajuwrische Burgfrau Michaela durch das winterliche Holz. Ihre Rösser schnellen gar unbändig über  Laub und Nadeln hinweg, als würden sie die Sonne am Himmel hinaufziehen wollen.

 In kraftvollem Ritt fliegt die stolze Gruppe der Ritter über die Pfade und so manch ein Wanderer tritt respektvoll ins Dickicht zurück.  Den Stein vom Karl haben die Ritter umrundet und auch manch anderen Fels des Weges passiert. Über die Wipfel der Bäume der Wälder wird die Kunde von den Abenteuern der rastlosen Ritter von den schnellsten der Zugvögel in alle Lande getragen.

 Und so erwarten wir auch im neuen Jahr wieder schwungvolle Erlebnisse der treuen Ritter.

A l l e s   G u t e   f ü r   2 0 1 4 !